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Pappel: Der schnell wachsende Baum

Die Pappel ist ein äußerst schnell wachsendes einheimisches Nutzholzhewächs. Sie erreicht eine Höhe von etwa fünfundzwanzig bis dreißig Meter. Schnell erreichen die Wurzeln jedes noch so kleine Wasserreservoir, aber der Baum speichert die Feuchtigkeit nicht. Die sommergrünen und Laub abwerfenden Bäume besitzen einen sehr breiten Stamm.

Unterschiedliche Pappelarten

Das Pappelholz ist in der Regel weißlich, weißgrau bis bräunlich. Allerdings gibt es gerade in der Farbgebung zwischen den verschiedenen Pappelarten einige Unterschiede. So besitzt das Kernholz der Silberpappel eine eher rötlich gelbe bis gelbbraune Farbe, während bei der Schwarzpappel der Kern hellbraun mit einen Grünschimmer zu sehen ist. Der Kern der Zitterpappel lässt hingegen überhaupt keine Färbung erkennen. Die Jahresringe der Pappel sind oftmals relativ breit und durch ein schmales, dunkleres Band abgegrenzt. Generell wird Pappelholz ein feiner Glanz im Licht bescheinigt, welcher dem Weidenholz sehr ähnlich ist.

Pappelholz: Leichte und saubere Verarbeitung

Die Verarbeitung von Pappelholz kann leicht und sauber erfolgen. Schälen, Spalten und Sägen sind ohne Weiteres möglich. Die Werkzeuge sollten dabei aber schon scharf sein, um das Holz wunschgemäß bearbeiten zu können. Die Reißneigung vom Holz ist sehr gering. Bei der Oberflächenbehandlung sollten Sie beachten, dass das Beizen und das Verkleben mit Leim mühelos zu realisieren ist, während das Polieren Probleme bereitet und nicht zu empfehlen ist. Große Verwendung findet das Pappelholz im Möbelbereich für Furniere. Des Weiteren wird das Holz im Innen- und Flugzeugbau, für Verpackungen, Zündhölzer oder auch für die Holzschuh- und Prothesenherstellung eingesetzt. Im Massivholz-Möbelbereich findet die Pappel keine Einsatzmöglichkeit.

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