Mitglieder Stiftungsausschuss Universitätsmedizin

Die Amtsperiode der Mitglieder des Stiftungsausschusses Universitätsmedizin beträgt drei Jahre. Wiederbestellungen sind möglich.

Der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin konstituierte sich erstmals in seiner Sitzung am 23.10.2003. In Abstimmung  mit den anderen Stiftungsaufsichtsorganen wurden die Amtszeiten aller Stiftungsaufsichtsorgane harmonisiert. Der Beginn der dritten Amtsperiode wurde einheitlich für den 01.07.2009 festgelegt. Die dritte Amtsperiode endet mit Ablauf des 30.06.2012.

Der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin besteht gemäß § 60a Abs. 3 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) aus fünf Mitgliedern, die wie folgt gewonnen werden:

Der Vorstand des Universitätsmedizin Göttingen nimmt an den Sitzungen des Stiftungsausschusses mit beratender Stimme teil. Der Ausschuss kann die Gleichstellungsbeauftragte und Mitglieder der Personalvertretung beratend hinzuziehen.

In der dritten Amtsperiode (2009 - 2012) ist der Stiftungsausschuss Universitätsmedizin wie folgt besetzt:

Vorsitzender:
Dipl.-Kfm. Dipl.-Polit. Rüdiger Strehl

Diplom-Kaufmann Rüdiger Strehl engagiert sich seit Ende der 70er Jahre in der Hochschulmedizin. Von 1979 bis 1993 gehörte er dem Wissenschaftsministerium Berlin (Senatsverwaltung) an und war dort zuständig für die Hochschulmedizin. Während dieser Zeit betreute er unter anderem die Fusion des Universitätsklinikums Charlottenburg und des städtischen Krankenhauses Rudolf Virchow zum Universitätsklinikum Rudolf Virchow, die Überführung der Charité nach der Einigung Deutschlands sowie die Fusion der Veterinärmedizinischen Fakultäten von Humboldt- und Freier Universität Berlin. Von 1993 bis 2008 war er als kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Tübingen tätig. Strehl ist Mitglied des Präsidiums und Vorstandes der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie Mitglied des Gesundheitsforschungsrates und verschiedener überregionaler Berater- und Evaluationskommissionen. Von 2000 bis 2006 war er Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD) war, seit Juli 2007 ist er Generalsekretär des VUD.

Stellvertretender Vorsitzender:
Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Krieg, FRCP

Prof. Dr. Thomas Krieg ist seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Dermatologie und Venerologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie an der Universität zu Köln. Seit 2001 ist Professor Krieg Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs der Universität zu Köln und hat seit 2003 denVorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Prorektoren für Forschungund wissenschaftlichen Nachwuchs des Landes Nordrhein-Westfalen. Professor Krieg ist Mitglied im Medizinischen Beirat der Deutschen Krebshilfe. Im Jahr 2009 hat er die Leitung des neu eingerichteten Sonderforschungsbereichs "Molecular Mechanisms Regulating Skin Homeostasis" (SFB 829) an der Universität zu Köln übernommen.

Vertreter des Stiftungsausschusses Universität:
Prof. Dr. Rudi Balling

Professor Balling ist seit 2001 wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZI, ehemals Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF). Zuvor war er Direktor des Instituts für Säugetiergenetik am GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (heute Helmholtz Zentrum München) und forschte am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war Rudi Balling 1985/86 am Mount Sinai Hospital Research Institute in Toronto (Kanada) und von 1987 bis 1991 am MPI für biophysikalische Chemie in Göttingen tätig.

Vertreter des Senats:
Prof. Dr. Dr. Detlev Schild

Prof. Dr. Dr. Detlev Schild ist seit 1997 Direktor der Abteilung Neurophysiologie und Zelluläre Biophysik im Zentrum Physiologie und Pathophysiologie der Universitätsmedizin Göttingen. Als Mitbegründer und aktueller Sprecher des Studienganges Neurosciences ist Prof. Schild im Vorstand der Göttinger Graduiertenschule für Neurowissenschaften und molekulare Biowissenschaften (GGNB) tätig sowie Mitglied im Vorstand des DFG-Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB). Er ist und war in verschiedenen Gremien der Universität vertreten, zuletzt als Mitglied im Senat von 1. Oktober 2007 bis 31. März 2009.

Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur:
Dr. Josef Lange

Dr. Josef  Lange ist seit März 2003 Staatssekretär im niedersächsischen Wissenschaftsministerium. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz war er unter anderem Wissenschaftsstaatssekretär in Berlin, Berater des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh und Leiter der Abteilung Ressortkoordinierung in der Thüringer Staatskanzlei.